Das Herzstück des verfrühten Anbaus sind unsere zwei 499kWh Biogasanlagen. Die gesamte Gülle unserer Milchkühe wird dort mit Maissilage vergoren. Mit dem daraus gewonnenem Methangas wird ein Gasmotor angetrieben. Wir produzieren 998 kWh in der Stunde, die wir in das örtliche Netz einspeisen. Mit dem Kühlwasser, welches uns als 80 – 90 °C warmes Wasser ganzjährlich zur Verfügung steht, beheizen wir dann unsere Gebäude und seit 2008 auch das Gewächshaus. Der vergorene Gärrest stellt für uns einen besseren pflanzenverfügbaren und geruchsarmen Dünger dar.

Seit Frühjahr 2011 ist die Photovoltaikanlage auf den Dächern unserer drei Kuhställe in Betrieb. Mittels Dünnschichtmodulen findet dabei eine direkte Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie statt. Die Solarmodule erzeugen Gleichstrom mit niedriger Spannung. Dieser Gleichstrom wird mit Wechselrichtern umgewandelt, um dann als Wechselstrom ins öffentliche Stromnetz eingespeist zu werden. Eine weitere Anlage für den Eigenverbrauch haben wir gerade auf dem Dach der Verpackungshalle installiert.

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